Die Suchtklinik Jellinek startet eine Pilotstudie über eine neue Form der Behandlung von Menschen mit schwerer Alkoholabhängigkeit. Für die Studie erhielt die Einrichtung einen Zuschuss von der Stiftung des Volksvereins Rotterdam (SVR).
In der Studie wird Psilocybin mit der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) kombiniert. Die Forscher wollen herausfinden, ob diese Kombination eine Rolle bei Patienten spielen kann, bei denen die bisherigen Behandlungen keine ausreichenden Ergebnisse gebracht haben.
Das Pilotprojekt konzentriert sich auf Menschen mit langfristiger und anhaltender Alkoholabhängigkeit. Für diese Gruppe scheinen die derzeitigen Behandlungsmethoden nicht immer ausreichend wirksam zu sein. Die Studie soll daher zunächst klären, ob dieser Ansatz in der Suchtkrankenhilfe machbar, sicher und durchführbar ist.
Wie die Umfrage durchgeführt wird
Die Forschung wird von Kenan de Leeuw unter der Leitung von Marleen de Waal in Zusammenarbeit mit Stephan Tap vom University Medical Center Groningen (UMCG) und Spezialisten von Jellinek und Arkin durchgeführt.
Im Rahmen der Studie wird Psilocybin in Kombination mit der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) eingesetzt. Diese Therapieform zielt darauf ab, die psychologische Flexibilität zu erhöhen und den Menschen zu helfen, bewusste Entscheidungen für ihr Verhalten und ihre Lebensplanung zu treffen.
Die Forscher wollen unter anderem besser verstehen:
- ob diese Form der Behandlung in der Suchthilfe praktikabel ist
- ob die Kombination von Psilocybin und ACT sicher angewendet werden kann
- welche Rolle die psychedelische Erfahrung im Genesungsprozess spielen könnte
Die Rekrutierung der Teilnehmer wird voraussichtlich im Herbst 2026 beginnen.
Mit diesem Pilotprojekt unternimmt Jellinek einen ersten Schritt, um zu untersuchen, ob die psychedelische Therapie in der niederländischen Suchthilfe eine Rolle spielen kann. Für die Suchthilfe ist dies eine interessante Entwicklung.
Die Studie reiht sich ein in eine Reihe von Studien, die in den letzten Jahren auf internationaler Ebene über Psychedelika und psychische Gesundheit durchgeführt wurden.
Universitäten wie Johns Hopkins in den Vereinigten Staaten und das Imperial College London veröffentlichen schon seit einiger Zeit Studien über Psilocybin bei Depressionen, Traumata und Suchtproblemen. Ihre Ergebnisse haben weltweit neues wissenschaftliches Interesse geweckt.
Auch in den Niederlanden wird seit einiger Zeit an psychedelischen Substanzen geforscht.
Niederländische Forschung über Psychedelika

Auch in den Niederlanden wird seit geraumer Zeit wissenschaftlich über Psychedelika und ihre mögliche Rolle bei der Behandlung psychischer Erkrankungen geforscht. Mehrere Universitäten und medizinische Zentren untersuchen, wie sich Substanzen wie Psilocybin auf das Gehirn auswirken und welche Bedeutung dies für die Behandlung von psychischen Störungen haben könnte.
Zu den Forschungsarbeiten am University Medical Centre Groningen (UMCG) gehört die Untersuchung von Psilocybin bei Depressionen. Dabei untersuchen die Forscher die Veränderungen der Gehirnaktivität und die Art und Weise, wie Menschen ihre Gedanken und Gefühle nach einer psychedelischen Sitzung erleben.
Die Universität Maastricht hat seit langem ein Forschungsprogramm über Psychedelika und Bewusstsein. In diesen Studien werden unter anderem kognitive Prozesse, Wahrnehmung und die Auswirkungen verschiedener psychedelischer Substanzen auf das menschliche Gehirn untersucht.
Auch an der Universität Utrecht arbeiten Forscher an Studien über Psychedelika und psychische Gesundheit. Dabei geht es um die mögliche Rolle dieser Substanzen bei der psychologischen Behandlung und um die beteiligten neurobiologischen Prozesse.
Niederländische Wissenschaftler arbeiten auch regelmäßig mit internationalen Forschungszentren zusammen, in denen ähnliche Forschungsarbeiten durchgeführt werden, wie z. B. Johns Hopkins University in den Vereinigten Staaten und dem Imperial College London im Vereinigten Königreich.
Jellineks Forschung über Psilocybin bei Alkoholsucht ist Teil dieser breiteren wissenschaftlichen Entwicklung. Immer mehr Einrichtungen untersuchen, wie Psychedelika in Kombination mit einer Therapie möglicherweise eine Rolle bei psychischen Störungen spielen könnten, für die die bestehenden Behandlungen nicht immer ausreichend wirksam sind.
Warum Psilocybin als Suchtmittel untersucht wird

Sucht gehört zu den hartnäckigsten Problemen in der psychiatrischen Versorgung. Vielen Menschen gelingt es, ihren Konsum mit den bestehenden Behandlungen zu reduzieren oder einzustellen, aber ein erheblicher Teil der Patienten fällt immer wieder in alte Muster zurück.
Die Alkoholabhängigkeit ist ein bekanntes Beispiel. Die Verhaltensmuster im Zusammenhang mit dem Alkoholkonsum sind oft eng mit Gefühlen, Überzeugungen und täglichen Routinen verwoben. Die Therapie konzentriert sich daher nicht nur darauf, mit dem Trinken aufzuhören, sondern auch auf die Veränderung der zugrunde liegenden Denk- und Verhaltensmuster.
Die Forscher interessieren sich für Psilocybin, weil frühere Studien darauf hindeuten, dass psychedelische Erfahrungen Menschen vorübergehend aus festgefahrenen Denkmustern herausführen können. Während solcher Erfahrungen berichten die Teilnehmer oft von einem starken Gefühl der Selbstbeobachtung, einer anderen Sichtweise auf persönliche Probleme und einem größeren Bewusstsein für das eigene Verhalten.
In einem therapeutischen Kontext kann eine solche Erfahrung dazu führen, dass bestehende Gewohnheiten und Überzeugungen überdacht werden. Daher ist es für Forscher interessant zu untersuchen, ob Psilocybin in Kombination mit einer Therapie Menschen dabei helfen kann, ihre Beziehung zu süchtigem Verhalten anders anzugehen.
Internationale Studien zur psychedelischen Therapie bei Sucht, einschließlich Untersuchungen zur Alkohol- und Nikotinsucht, zeigen vorläufige, aber vielversprechende Ergebnisse. Gleichzeitig betonen die Forscher, dass weitere Studien erforderlich sind, um besser zu verstehen, unter welchen Umständen dieser Ansatz wirksam und sicher sein kann.
Jellineks Forschung konzentriert sich daher zunächst auf die Durchführbarkeit und Sicherheit dieser Behandlungsform in der niederländischen Suchthilfe. Wenn solche Studien positive Ergebnisse zeigen, könnte dies die Grundlage für größere Folgestudien bilden.
Psilocybin in der Therapie

In Jellineks Forschung wird Psilocybin nicht separat, sondern immer in Kombination mit Psychotherapie eingesetzt. Die Teilnehmer werden sorgfältig auf die Erfahrung vorbereitet, während der Sitzung angeleitet und anschließend dabei unterstützt, das Erlebte zu integrieren.
Dieser Ansatz ist heute in wissenschaftlichen Studien über Psychedelika üblich. Die Forscher haben festgestellt, dass der Kontext, in dem eine psychedelische Erfahrung stattfindet, eine wichtige Rolle spielt. Daher arbeiten viele Studien mit einem klaren therapeutischen Rahmen, der sich auf Sicherheit, Vorbereitung und Anleitung konzentriert.
In Jellineks Forschung wird Psilocybin mit der Acceptance & Commitment Therapy (ACT) kombiniert. Diese Therapieform hilft Menschen, sich von hartnäckigen Gedanken und Verhaltensmustern zu distanzieren und sich mehr auf Werte und bewusste Entscheidungen im täglichen Leben zu konzentrieren.
Die Forscher sind daran interessiert, ob eine psychedelische Erfahrung den Menschen helfen kann, ihr eigenes Verhalten, ihre Gewohnheiten und Überzeugungen offener zu betrachten. Bei der Sucht geht es oft um tief verwurzelte Muster. Eine intensive Erfahrung in einem therapeutischen Rahmen kann manchmal neue Perspektiven eröffnen.
Internationale Studien zeigen, dass solche Sitzungen oft eine starke Selbstbeobachtung und eine andere Sichtweise auf persönliche Probleme mit sich bringen. Daher schenken die Forscher der Phase nach der Sitzung, in der die Teilnehmer ihre Erfahrungen diskutieren und sie in konkrete Veränderungen in ihrem Alltag umsetzen, große Aufmerksamkeit.
In der Jellinek-Studie wird untersucht, ob diese Kombination aus Psilocybin und ACT-Therapie bei Menschen mit schwerer Alkoholabhängigkeit sicher und verantwortungsvoll angewendet werden kann. Die Studie soll in erster Linie Aufschluss über die Durchführbarkeit dieser Behandlungsform in der niederländischen Suchtkrankenhilfe geben.
Magische Trüffel und natürliche Komplexität

Viele wissenschaftliche Studien verwenden isoliertes Psilocybin, eine reine Substanz, die in einem Labor hergestellt wird. Dies macht die Forschung überprüfbar und leicht vergleichbar.
In der Natur kommt Psilocybin jedoch nie von allein vor.
Zaubertrüffel sind die unterirdischen Sklerotien eines Pilzes aus der Gattung Psilocybe. Diese kompakte Struktur entsteht, wenn das Myzel unterirdisch Nährstoffe speichert. Diese Sklerotien enthalten mehrere natürliche Verbindungen, darunter Psilocybin, Psilocin, Baeocystin und andere verwandte Alkaloide.
Zusammen bilden diese Stoffe ein komplexes biologisches Ganzes. In der Wissenschaft spricht man zunehmend vom Entourage-Effekt: die Vorstellung, dass sich verschiedene Naturstoffe gegenseitig beeinflussen können und gemeinsam die Gesamtwirkung bestimmen.
Die Forscher versuchen, besser zu verstehen, wie diese Substanzen zusammenwirken und welche Rolle dieses Zusammenspiel für das Erleben und mögliche therapeutische Anwendungen spielt.
Magische Trüffel stellen daher eine interessante Schnittstelle zwischen Natur, Tradition und moderner Wissenschaft dar. In der Natur sind psychedelische Pilze seit Jahrhunderten bekannt und werden in verschiedenen Kulturen in rituellen und spirituellen Zusammenhängen verwendet.
Heute befassen sich die Forscher erneut mit diesen Organismen, allerdings mit modernen wissenschaftlichen Methoden und in einem therapeutischen Rahmen.
Bei Fresh Mushrooms Ltd. werden Magic Truffles seit Jahren kontrolliert angebaut. Aus dieser Praxis heraus wird die internationale Forschung über Psychedelika mit großem Interesse verfolgt. Die Kombination aus Natur, handwerklichem Anbau und wissenschaftlicher Forschung macht diese besonderen Pilze zu einem faszinierenden Thema sowohl in der Biologie als auch in der Psychologie.
Mikrodosierung

Neben der Erforschung höher dosierter therapeutischer Anwendungen besteht auch ein Interesse an Mikrodosierung. Bei der Mikrodosierung werden sehr kleine Mengen von Magic Truffles konsumiert, die weit unter der Menge liegen, bei der eine psychedelische Erfahrung eintritt.
Der Zweck der Mikrodosierung besteht nicht darin, einen psychedelischen Trip zu erleben. Die Dosis ist so niedrig, dass der Alltag wie gewohnt weiterläuft. Menschen, die eine Mikrodosis nehmen, beschreiben manchmal subtile Veränderungen, wie z. B. erhöhte Konzentration, klareres Denken oder größere Sensibilität für kreative Ideen.
In den letzten Jahren ist das Mikrodoping zu einem regelmäßigen Thema von wissenschaftlichem Interesse geworden. Die Forscher versuchen, besser zu verstehen, wie sich niedrige Dosen psychedelischer Substanzen auf das Gehirn auswirken und ob es messbare Auswirkungen auf die Stimmung, die Konzentration oder die kognitive Flexibilität gibt. Gleichzeitig betonen die Wissenschaftler, dass sich dieses Forschungsgebiet noch in der Entwicklung befindet und weitere Studien erforderlich sind, um die möglichen Auswirkungen richtig zu interpretieren.
Aus jahrelanger Erfahrung mit Magic Trüffeln, Mikrodosierung XP entwickelt. Diese Produktlinie besteht aus sorgfältig ausgewählten Trüffeln, die unter kontrollierten Bedingungen angebaut werden. Die Arbeit mit genau formulierten Portionen macht es einfacher, eine gleichbleibend niedrige Dosierung beizubehalten.
Fresh Mushrooms Ltd liefert diese Produkte nur an spezialisierte Verkaufsstellen und Partner. Das Unternehmen organisiert selbst keine Exerzitien oder Therapiesitzungen, sondern konzentriert sich auf den Anbau von Magic-Trüffeln von gleichbleibender Qualität und die Weitergabe zuverlässiger Informationen über einen verantwortungsvollen Umgang.
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